Jahresversammlung am Di., 19. November

Liebe BUND-Mitglieder,


im November möchten wir Euch wieder zur Jahresversammlung des BUND Jena einladen. Sie findet
statt am


19. November, 19:30 Uhr, im Grünen Haus, Schillergässchen 5 (über Grünowski)


Als Gast können wir dieses Mal Jenas Stadtförster Olaf Schubert begrüßen. Er hat mit seinem Team
und unter öffentlicher Beteiligung ein Konzept für den Aufbau eines Naturerlebniszentrums auf dem
Schottplatz entwickelt. Nachdem die Stadt Jena das Gelände erworben hat, können dank einer
Startfinanzierung durch das Thüringer Umweltministerium im nächsten Jahr die Arbeiten zur
Instandsetzung von Gebäude und Umfeld starten. Was dabei zunächst auf dem Plan steht und was
sich noch später entwickeln könnte wird uns Olaf Schubert vorstellen.
Außerdem werden wir auf unsere Veranstaltungen im Jahr 2019 zurückschauen und die Vorhaben
für 2020 besprechen. Christina Zaubitzer wird vom Start unserer Arbeitsgruppe für mehr biologische
Vielfalt in Jena berichten.
Reguläre Vorstandswahlen sind in diesem Jahr zwar nicht an der Reihe. Dennoch würde sich der
bestehende Vorstand über eine Verstärkung freuen. Wer sich eine Mitarbeit vorstellen kann, ist dazu
herzlich eingeladen. Für nähere Informationen stehe ich gern zur Verfügung
(stefan.jakobs@bund.net)
Ruhige Novembertage und immer mal einen Blick aus dem Nebel heraus wünscht Euch

Baumpflanz-Aktion im Stadtwald am Sonnabend, dem 26. Oktober

Zusammen mit dem Stadtforst Jena soll eine Fläche im Stadtwald, voraussichtlich in der Nähe des Forstturms neu bepflanzt werden. Um diese Aktion gut vorbereiten zu können, benötigen wir eine unverbindliche Rückmeldung zu Eurer Teilnahme, am besten gleich in dieser Woche (an stefan.jakobs@bund.net) Wir informieren Euch dann direkt über den genauen Ort und die Startzeit.

Apfelernten mit anschließender Vermostung

Wer Interesse hat, beim Apfelernten mit anschließender Vermostung mitzuhelfen (voraussichtlich am Sonntag, dem 29. September) kann sich gern mit Guido Stelzle in Verbindung setzen (guido.stelzle@gmx.de).

Neues von der Camsdorfer Brücke

Bei unserem Einsatz für den Auwald unter der Camsdorfer Brücke deutet sich zwar noch keine endgültige Lösung, aber eine Verständigung zwischen Umweltverbänden und Stadtverwaltung zum weiteren Vorgehen an. Im Zuge der geplanten Neugestaltung der Landfeste (Fläche zwischen Camsdorfer Brücke und Paradiesbrücke) wird die Unterquerung im nächsten Jahr jedenfalls nicht gebaut. Dies ist das Ergebnis der Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss und ein erster Erfolg unseres Einsatzes für das geschützte Biotop. Sofern die Naturschutzbehörde dennoch in den nächsten Tagen dem Antrag auf Befreiung vom Biotopschutz stattgibt, werden wir von unserer Möglichkeit zum Widerspruch Gebrauch machen. Wir werden uns aber auch weiter dafür einsetzen, die Camsdorfer Brücke sicherer für den Rad- und Fußverkehr zu machen.

Zur Aufhebung des Biotopschutz für den Auwald unterhalb der Camsdorfer Brücke

Bei der Klassifizierung von Biotopen wird in Deutschland auf Stufe 23 (von maximal 24) der Weichholz-Auenwald geführt, sofern er an einem Ort mindestens 40 Jahre besteht. Er gehört zu den wenigen Biotop-Typen, die unter Naturschutz stehen, ohne dass es einer besonderen Ausweisung bedarf. Obwohl dieser Biotoptyp die Saaleaue einstmals geprägt hat, finden wir ihn heute infolge menschlichen Wirkens in Stadt und Land nur noch in wenigen Restbeständen vor. Unterhalb der Camsdorfer Brücke allerdings ist ein kleines Stückchen des durch Weiden geprägten Weichholz-Auenwalds in den vergangenen 70 Jahren wieder neu entstanden. Dafür reichte es aus, das Gebiet sich selbst zu überlassen. Es kann von der Brücke aus betrachtet und als anschaulicher Beleg für die Kraft und Schönheit der Natur auch in direkter Nachbarschaft zum städtischen Trubel gesehen werden.

Jenas Stadtplaner, die Verkehrsbehörde, das Rechtsamt, der Dezernent für Stadtentwicklung und der Oberbürgermeister (alt wie neu) schauen allerdings mit anderen Augen auf das Areal. In dem mit reichlich Aufwand formulierten Antrag auf Aufhebung des gesetzlichen Biotopschutz für den Auwald unterhalb der Camsdorfer Brücke wird er vielmehr zum „atypischen“ Biotop erklärt. Soll heißen: Hierhin, mitten in die Stadt, wo der Platz für Verkehr und Bauten aller Art so dringend gebraucht wird, gehört ein solches Biotop eigentlich nicht und kann damit auch nicht so schutzwürdig sein, wie es im Gesetz steht.

Im Antrag stehen auch zutreffende Gründe, warum ein Radweg unterhalb der Camsdorfer Brücke prinzipiell sinnvoll wäre. Die aktuelle Gefahrensituation beim Queren auf der Fahrbahn ist unbestritten. An manchen Stellen wird dabei freilich auch getrickst, etwa wenn das Unfallgeschehen 50 Meter weiter westlich (Einmündung zum Eisenbahndamm / Am Anger) zur Rechtfertigung des Antrags bemüht wird. Sonst müsste die Verkehrsbehörde ja auch erklären, warum sie hier eine präventive Maßnahme befürwortet, während sie an anderen Stellen erst auf reale Unfälle wartet.

Davon abgesehen drängt sich die Frage auf, warum die Stadt allein auf eine Maßnahme zulasten des Biotopschutz setzt, während die Pläne für eine Ampel-gesicherte Querung auf der anderen Brückenseite (Grüne Tanne) seit 10 Jahren in der Schublade liegen und dort Staub ansetzen. Obwohl in regelmäßigen Abständen der „dringende Handlungsbedarf“ auch an dieser Stelle bestätigt wird. Zudem wäre eine konsequente Verkehrsberuhigung der Karl-Liebknecht-Straße (Tempo 30 auf der ganzen Länge, Tempo 20 im Brückenbereich) ein noch deutlich umfassenderer Ansatz für eine verbesserte Sicherheit des Rad- und Fußverkehrs. In der jüngsten Formulierung der Antragsbegründung wird die Verkehrsberuhigung nun für nicht vereinbar mit den verkehrspolitischen Zielen der Stadt erklärt. Im Klartext: Man möchte lieber weiter dem Phantom des auch in den Hauptzeiten flüssigen Autoverkehrs nachjagen.

Dass sich nach langem Widerstreben nun auch der Fachdienst Umwelt der Stadt Jena in seiner Rolle als Naturschutzbehörde und der halbe Naturschutzbeirat dieser Argumentation gebeugt haben, ist aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz ausgesprochen bedauerlich. Das Ergebnis widerspiegelt die aktuellen Kräfteverhältnisse und Prioritäten in der Stadt Jena des Jahres 2019. Die „Fridays for Nature“ sind leider noch nicht gestartet.


 

 

Gesucht: Mitstreiter für AG Insektenschutz

Das Thema des letzten BUND-Abends, die insektenfreundliche Pflege von öffentlichen Grünflächen, wollen wir gern weiter verfolgen. Einige Mitgliede würden dazu gern mit Unterstützung des Kreisverbands eine Arbeitsgruppe gründen und sucht dafür Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Wer sich eine Mitarbeit vorstellen kann, melde sich bitte per Email an stefan.jakobs@bund.net und wir organisieren dann ein Auftakttreffen im Juni.

 

23. Mai 2019: Perspektiven im Jenaer Nahverkehr

Liebe Umweltfreunde,
Sehr geehrte BUND Aktive,

die Klimaschutz und Klimapolitik sind auch in Jena neben dem Wachstum der Stadt ein wichtiges Thema. Eine zentrale Rolle dabei spielt der Nahverkehr der Stadt auch Jenah, ein Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe.

Wir wollen uns mit dem ÖPNV der Stadt beschäftigen und einige Fragen stellen wie u.a.

Wie ist die derzeitige Lage des öffentlichen Nahverkehrs im städtischen Verkehr?
Mit welchen Maßnahmen können wir den ÖPNV attraktiver machen?
Kann ein "kostenloser Nahverkehr" Nahverkehr die Fahrgastzahlen steigern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten?
Was sind Ideen zur Weiterentwicklung des Nahverkehrs?

Hierzu diskutieren mit uns Steffen Gundermann, Geschäftsführer der Jenaer Nahverkehr GmbH , und Bastian Stein, Mitglied im Stadtrat.

Wir freuen uns sehr über euer Interesse und Diskussionsbeiträge.

 

Wann? 23.Mai 19 Uhr

Wo? Holz&Hyggy, Unterlauengasse 3, Jena

1. Mai. Ausflug zum Grünen Band

Das Grüne Band hat sich in den vergangenen 30 Jahren vom Grenzstreifen zum Biotopverbund gewandelt. Am 1. Mai möchten wir das Jubiläumsjahr mit einem Ausflug zum nächstgelegenen Abschnitt des Grünen Bandes bei Probstzella würdigen. An- und Abreise erfolgen umweltfreundlich mit der Bahn. In Probstzella wandern wir familienfreundlich ca. 3 Stunden im Loquitztal und über eine kleine Anhöhe zurück in den Ort. Dort besuchen wir zur Kaffeezeit das „Haus des Volkes“, passend zum Bauhaus-Jubiläum. Dort gibt es eine kleine Ausstellung zum Grünen Band, aber auch gutes Essen und Trinken (https://www.bauhaushotel.com)

Treffpunkt ist am Bahnhof Paradies um 10 Uhr, Abfahrt um 10:14 Uhr. Die Wanderung beginnt um 11:30 Uhr am Bahnhof Probstzella. Die Rückfahrt ist um 16:32 Uhr und um 17:41 Uhr möglich. Um eine Voranmeldung unter stefan.jakobs@bund.net wird bis zum 23. April gebeten. Für alle Angemeldeten können wir über den BUND die Bahnfahrkarten finanzieren

11. April Fahrraddemo für Fahrradstraßen in Jena

Radwege entlang der Hauptachsen in die Innenstadt sind in Jena oft sehr schmal, falls denn überhaupt welche angelegt wurden. Ein Ausbau ist auf Grund der beengten Verhältnisse nur schwer möglich. Deshalb fordern wir die Führung des Radverkehrs in Fahrradstraßen parallel zu den großen Kfz-Verbindungsstraßen, um ein zügiges, sicheres und komfortables Vorankommen zu Rad dennoch zu ermöglichen.

Macht mit, damit „Endlich Vorfahrt fürs Fahrrad!“ geschaffen werden kann. Gemeinsam fahren wir am Donnerstag, 11.04.2019 eine gemütliche Runde entlang sinnvoller Fahrradachsen um und durch die Innenstadt. Los geht es 17:00 auf dem Holzmarkt. Nur wenn viele teilnehmen, werden wir auch wahrgenommen. Nur wenn viele mitmachen, kann sich auch etwas verändern!

Wir freuen uns auf euch!

Eine Fahrradstraße ist eine für den Radverkehr vorgesehene Straße, Kfz-Fahrzeuge sind nur mit gesonderten Zusatzzeichen zugelassen, z.B. „Anwohner frei“ oder „Pkw frei.“ Fahrradfahrer haben auf der Fahrbahn Vorrang, Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrenden beträgt 30 km/h. Es ist ausdrücklich erlaubt, nebeneinander zu radeln, Kraftfahrzeuge müssen Rücksicht auf den Radverkehr nehmen. Damit bieten Fahrradstraßen die Möglichkeit, den Radverkehr zügig zu führen, insbesondere wenn der Fahrradstraße gegenüber Nebenstraßen Vorfahrt eingeräumt wird. Fahrradstraßen können die Abgas- und Lärmbelastung für die Anwohner erheblich reduzieren, gleichzeitig wird es attraktiver, die Strecke mit Rad zurückzulegen. Wenn wir den Umweltschutz ernst nehmen, dann muss Radfahren in Jena so attraktiv werden, dass die Einwohner innerorts freiwillig lieber mit Rad fahren als das Auto zu nutzen. Das ist nur durch das Anlegen von Fahrradachsen in und durch die Innenstadt möglich: Fahrradstraßen sind eine günstige und einfach umzusetzende Möglichkeit, diese Achsen für den Radverkehr anzulegen!

Offener Abend: Insektenfreundliche Gestaltung von Grünflächen

 

Auf unserer gut besuchten Mitgliederversammlung im November waren die neuen Erkenntnisse über den Rückgang der Insekten in unserer Umwelt ein vieldiskutiertes Thema. Wir haben beschlossen dieses Thema im neuen Jahr wieder aufzunehmen und nach Möglichkeiten zu suchen, die Lebensbedingungen für Insekten in unsere Stadt zu verbessern. Im Blickpunkt steht dabei zunächst die Gestaltung von Grünflächen im öffentlichen Raum oder in Wohngebieten, aber auch in städtischen Einrichtungen wie Kindergärten. Erste Gespräche haben wir bereits mit Verantwortlichen im Kommunalservice Jena und bei jenawohnen geführt. Es gibt eine Aufgeschlossenheit für das Thema, aber noch keine fertigen Konzepte.

Bei unserem nächsten Mitgliederabend wollen wir besprechen, mit welchen Aktionen und Initiativen wir das Thema auf verschiedenen Ebenen weiter fördern können. Dazu möchte ich Euch für Mittwoch, den 6. März, 20 Uhr, in die Umweltbibliothek einladen (Schillergässchen 5, über Grünowski). Mitglieder, die neu zum BUND gestoßen sind, oder erstmals eine unserer Veranstaltungen besuchen möchten, sind bereits eine halbe Stunde vorher zu einem Begrüßungsgetränk eingeladen.

 

 

Familienradtour zu Himmelfahrt

Wir möchten Euch herzlich einladen zur BUND-Familienradtour am Himmelfahrtswochenende 2019. Wie in den vergangenen Jahren gibt es wieder eine 3-tägige Tour mit einem Übernachtungsquartier. Dieses Mal sind wir wieder am Fuß des Thüringer Waldes unterwegs. Start und Ziel der Tour ist das Dörfchen Dienstedt im Ilmtal. Von dort aus werden wir Ilmenau ansteuern, wo wir im Schullandheim „Am Großen Teich“ übernachten. Auf der Rückfahrt werden wir das Wipfra-Tal kennenlernen.

Die An- und Abfahrt erfolgt wieder mit Reisebus, Fahrradanhänger und Transporter. Die Radfahrstrecken sind jeweils gut 30 km lang und verlaufen auf dem Ilmradweg und auf Nebenstraßen. An beiden Tagen gibt es ca. 300 Höhenmeter zu bewältigen, die sich aber jeweils gut über die Strecke verteilen. Am „Ruhetag“ können wir per Rad oder zu Fuß den Kickelhahn ansteuern.

Start ist am Donnerstag, dem 30. Mai, um 9 Uhr vom Parkplatz Seidelstraße. Am Sonnabend, dem 1. Juni, treffen wir dort gegen 18 Uhr wieder ein.

Die Kosten für Busfahrten, Übernachtung und Halbpension betragen ca. 110 EUR für Erwachsene, 60 EUR für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren und 30 EUR für Kinder bis 2 Jahre. BUND-Mitglieder erhalten einen Nachlass von 10 EUR/Person. Auf Antrag übernimmt der BUND Jena einen Teil der Kosten, um die Teilnahme zu ermöglichen (auch für Nicht-Mitglieder).

Es können insgesamt 45 Personen mitfahren. Wir bitten Euch um eine baldige Anmeldung, spätestens bis zum 10. Februar unter bund.jena@bund.net.

Mit der Studie „Szenario Jena 2030“ hat die Stadt Jena untersuchen lassen, wie ihre künftige Finanzkraft durch das Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung bestimmt wird. Bei der Betrachtung der Ergebnisse stellen sich weitergehende Fragen zu den Auswirkungen, die künftiges Wachstum auf die Lebensverhältnisse und die Umweltbedingungen in Jena haben wird.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Jena lädt zu einer Diskussion darüber für Donnerstag, den 18.10., in das Cafe Holz & Hygge in der Unterlauengasse 2 ein.

Eine Einführung in die Studie wird Martin Berger, Fachdienstleiter Finanzen der Stadt Jena, geben.

Das Cafe ist ab 19 Uhr geöffnet, die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

Nach Regen viel Sonnenschein beim Radwandertag Ohne Auto mobil

Über 50 Radlerinnen und Radler zwischen 3 und 77 Jahren ließen sich am Sonntag von schlechten Wetterprognosen und anfänglichem Nieselregen nicht beirren und wurden mit einem erlebnisreichen und schließlich sonnigen Tag auf dem Saaleradweg zwischen Jena und Camburg belohnt. Ob unter dem Dach der Kunitzer Hausbrücke, in der in Sanierung befindlichen Kirche St. Barbara zu Golmsdorf oder im Naturgarten der Familie Kersten in Wichmar, überall wurden die Teilnehmer der Tour herzlich empfangen, informiert und bewirtet. Am Ziel im Biergarten von Kanutours in Camburg gab es dann noch viel Freude bei den glücklichen Gewinnern der von Jenaer Fahrradhändlern gestifteten Preise. Die Veranstalter von BUND, VCD und ADFC bedanken sich sehr herzlich bei allen Unterstützern des Radwandertags

Für den 10. Juni laden der Bund für Umwelt und Naturschutz Jena gemeinsam mit den Ortsverbänden des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zu einer Radwanderung nach Camburg ein. Zugleich ist »Ohne Auto mobil« eine Veranstaltung innerhalb von »Stadtradeln Jena«.

Alle Infos findest du auch unter http://ohne-auto-mobil-jena.de/

Die Idee, autofrei und in Gemeinschaft unterwegs zu sein und dabei die Natur und die Region zu erleben ist schon seit den 80ern unter dem Namen „mobil ohne Auto“ bekannt. Wir wollen auch in unserer Stadt einen Tag etablieren an dem wir gemeinsam unter dem Namen „Ohne Auto mobil“ Jena´s Umgebung erkunden.

In diesem Jahr haben wir uns die 22 km lange Strecke von Jena nach Camburg vorgenommen. Wir wollen mit dem Fahrrad das Saaletal entdecken, um unterwegs die lokalen Natur- und Kulturhöhepunkte kennen zu lernen. Es sind verschiedene Haltepunkte geplant an denen sich einzelne Akteure vorstellen und oder zu einem Besuch einladen.

Los geht es zwischen 9:30 Uhr und 11:00 Uhr vom Holzmarkt.

Erster Halt wird in Kunitz an der rekonstruierten Hausbrücke sein. Neben der Brücke kann man dort mehr über einen zurückgekehrten Bewohner der Saale, den Biber erfahren. In Golmsdorf öffnet die Kirche St. Barbara ihre Türen und es wird neben Kurzvorträgen einen kleinen Imbiss geben. Weiter geht es durchs schöne Saaletal über die Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf nach Wichmar. Hier kann man praktische Beispiele für Permakultur und einen Webstuhl in Aktion erleben. Ab 12:00 Uhr ist am Rastplatz Döbritschen ein Imbiss und Ausruhen am Saaleufer geplant. Auch das Wasserkraftwerk am Saalewehr von Döbritschen kann besichtigt werden. In Camburg ist die Stadtkirche anlässlich der Orgelweihe ganztägig geöffnet. Ziel unserer Tour ist in Camburg der Biergarten am Kanuverleih „KanuTours“. Dort findet ab 15:30 Uhr für alle, die das Ziel erreicht und an den Stationen unterwegs mindestens 3 Stempel gesammelt haben, eine Verlosung von Fahrradzubehör statt.

Familienradtour zu Himmelfahrt

Wie in den vergangenen Jahren startet am Himmelfahrtstag die 3-tägige BUND-Familienradtour. Der Fahrradbus bringt uns zum Start nach Ronneburg. Die Tour führt zunächst durch die Neuen Landschaften (Bundesgartenschau 2007) und das Gessental, bis wir die Weiße Elster südlich von Gera erreichen. Flußabwärts fahren wir bis Crossen und machen dann einen Abstecher zu unserem Quartier im Jugendgästehaus Nickelsdorf. Am Freitag erkunden wir die Umgebung und erfahren etwas über die in Nickelsdorf ansässige NATURA 2000 Station. Am Sonnabend fahren wir weiter durch Elstertal und Elsteraue nach Zeitz und bis zum Ziel in Profen. Beide Fahrradstrecken sind 30 km lang und verlaufen fast durchgängig flach (eine Ausnahme gibt es allerdings vor dem Ziel des ersten Tages).

 

Start ist am Donnerstag, dem 10. Mai, um 9 Uhr vom Parkplatz Seidelstraße. Am Sonnabend, dem 12. Mai, treffen wir dort gegen 18 Uhr wieder ein.

Die Kosten für Busfahrten, Übernachtung und Halbpension betragen 100 EUR für Erwachsene, 50 EUR für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren und 30 EUR für Kinder bis 2 Jahre. Auf Antrag übernimmt der BUND Jena einen Teil der Kosten, um die Teilnahme zu ermöglichen.

Es können insgesamt 45 Personen mitfahren. Anmeldung (spätestens zum 28. Februar) und weitere Informationen unter stefan.jakobs.jena@gmx.de

BUND-Abend am Mittwoch, dem 14.März, mit Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund

Wie stehen die Chancen, die Erwärmung der Erdatmosphäre auf weniger als 2 °C zu begrenzen? Wie können 22.000 Personen auf einer Konferenz an einer gemeinsamen Klimapolitik arbeiten? Welche Rolle kann eine Thüringer Politikerin dabei spielen? Wo liegen die Aufgaben und Möglichkeiten in unserem Bundesland bei der Minderung der globalen CO2-Emissionen?

 

Über diese Fragen wollen wir mit Anja Siegesmund diskutieren. Als Umweltministerin und Teilnehmerin an der Weltklimakonferenz, die im vergangenen Herbst in Bonn stattfand, kann sie uns aus erster Hand berichten. Die Veranstaltung beginnt am 14 März um 20 Uhr im Vereinszimmer des Schillerhofs, Helmboldtstraße 1. Neumitglieder sind ab 19:30 Uhr zu einem Begrüßungsgetränk eingeladen.

Projekte des Jahres 2017

Mobil ohne Auto 2017 am 18.06.2017

„Mobil ohne Auto“ wurde in den 80er Jahren von der kirchlichen Umweltbewegung ins Leben gerufen. Die Idee, autofrei und in Gemeinschaft unterwegs zu sein, Natur und Region zu erleben, ist damals wie heute populär. In diesem Jahr lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Jena
gemeinsam mit den Ortsverbänden des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und des Allgemeinen
Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) für den 18. Juni zu einer Radwanderung nach Thalbürgel ein.

Der Ablauf ist wie folgt geplant:

10.00 Uhr Auftakt am Holzmarkt

10.15 Uhr Start zu einer kleinen Stadtrundfahrt

10:30 Uhr Auf dem Kirchenradweg nach Thalbürgel

11:15 Uhr Zwischenstopp an der Kirche Kleinlöbichau

12:00 Uhr Mittagsrast am Klosterteich Thalbürgel
                 Picknick und kleiner Imbiss
                 Besichtigung des Museum Zinsspeicher und der Klosterkirche

14:00 Uhr Weiterfahrt durch das Gleistal in Richtung Golmsdorf

16:00 Uhr Ankunft in Jena, Griesbrücke

Die Fahrstrecke ist ca. 30 km lang. Sie verläuft überwiegend autofrei, auf Teilen aber auch auf öffentlichen Straßen mit Autoverkehr. Mitfahrende Kinder müssen die Verkehrsregeln kennen und beachten (Erwachsene natürlich auch). Die Route ist für Kinderanhänger geeignet. Bitte ausreichend Verpflegung und (dem Wetter entsprechend) Getränke mitnehmen.

Die Mittagsstation in Thalbürgel kann auch mit den Bussen der JES erreicht werden.

Abfahrt Jena Busbahnhof 10:49 Uhr, 11:49 Uhr

Abfahrt Thalbürgel 14:45 Uhr

Rückblick: Exkursion zur Hohen Schrecke

Nicht nur aufgrund des sonnigen Wetters war unser Bus- und Wanderausflug in die Hohe Schrecke ein voller Erfolg. Ausgehend vom Örtchen Garnbach wanderten wir durch den noch lichten, aber schön grünenden Wald zu unserem Picknickplatz an der Ruine Rabensburg. Unterwegs versorgte uns unsere Wanderführerin Frau Würfel mit vielen Informationen zu Natur und Geschichte des Gebiets. Die vielen Baumriesen, die wir unterwegs bewundern konnten, werden dank der Ausweisung als großflächiges Naturschutzgebiet bis zu ihrem natürlichen Ende weiter bestehen. 20 Erwachsene und 16 Kinder nahmen an unserem Ausflug teil.

 

 

Gemeinsame Position der Jenaer Umwelt- und Verkehrsverbände zur Verkehrsführung auf der Camsdorfer Brücke

Der BUND Jena hat gemeinsam mit dem NABU Jena, dem VCD und dem ADFC ein gemeinsames Positionspapier (Download) zur Verkehrsführung der Camsdorfer Brücke erstellt:

Ausgangssituation

Die Camsdorfer Brücke ist die historische Verbindung zwischen dem Ortsteil Wenigenjena auf der Ostseite der Saale und dem Jenaer Stadtzentrum. Die Brücke wird gegenwärtig  von allen Verkehrsarten stark genutzt.

Fußgänger nutzen die beidseitigen Fußwege auf dem Weg zwischen Wenigenjena und dem Stadtzentrum. Hinzu kommen Wegebeziehungen entlang der Saale, in deren Verlauf die Fahrbahn an beiden Brückenenden gequert wird. Speziell die Fußweg-Verbindung zwischen den Grünzonen auf der Landfeste und dem Wenigenjenaer Ufer wird im Zuge des geplanten Vorhabens zur Aufwertung der Landfeste weiter an Bedeutung gewinnen.

Für den Radverkehr besitzt die Brücke sowohl im Alltagsverkehr als auch im Freizeitverkehr eine hohe Bedeutung und ist im Radverkehrskonzept 2012 als Hauptroute ausgewiesen. Im Alltagsverkehr stellt die Brücke die kürzeste Verbindung zwischen dem Wohngebiet Wenigenjena und dem Stadtzentrum dar. In Nord-Süd-Richtung queren die Radwege entlang der Saale die Brücke. Der Saaleradweg und der Kirchenradweg (Richtung Bürgel) verlaufen aktuell von der Landfeste bzw. vom Steinweg kommend über die Brücke und zweigen dann zum Wenigenjenaer Ufer ab. Nach einer aktuellen Stichprobe  entfallen beim Radverkehr jeweils ca. ein Drittel der Querungen auf die Ost- und Westseite, sowie auf „diagonale“ Querungen.

Der öffentliche Nahverkehr nutzt die Brücke im Zuge der Straßenbahnlinie 2 und der Buslinie 14.

Für den Kfz-Verkehr ist die Brücke die kürzeste Verbindung zwischen der B7 aus Richtung Eisenberg (Autobahnabfahrt A9) und dem Stadtzentrum. Gegenüber dem ausgeschilderten Verlauf der B7, der über die nördlich gelegene Wiesenbrücke führt, stellt die Route über die Camsdorfer Brücke eine Abkürzung dar. Hinzu kommt ein erheblicher Anteil von Kfz-Verkehr mit Start und Ziel in Wenigenjena.

Gegenwärtig wird dem motorisierten Verkehr im gesamten Bereich der Brücke Vorrang gegenüber dem Fußgänger- und Radverkehr eingeräumt. Für Fuß- und Radverkehr hat dies zur Folge, dass die Querung der Fahrbahn erschwert und die Wegebeziehungen insbesondere entlang der Saale unterbrochen sind. Die gegenwärtig einzige Querungshilfe für Radverkehr und Fußgänger ist eine Fußgängerampel vor der Kreuzung Am Eisenbahndamm / Am Anger. Eine Querung an dieser Stelle bedeutet jedoch einen Umweg, so dass diese Ampel nur wenig genutzt wird. Einer stärkeren Nutzung für den Radverkehr steht zudem die geringe Aufstellfläche in der Richtung zur Brücke entgegen.

Nutzungskonflikte und Gefahrensituationen

Ca. 100 Meter westlich der Brücke befindet sich der mit einer Ampel geregelte Knoten Camsdorfer Brücke / Am Eisenbahndamm / Steinweg / Am Anger. Da beim motorisierten Verkehr der Richtung Eisenbahndamm - Am Anger Vorrang eingeräumt wird, ist die Durchlassfähigkeit für den von der Camsdorfer Brücke kommenden Verkehr relativ gering. Daher kommt es in den Hauptverkehrszeiten schnell zum Rückstau auf die Brücke. Dies führt in der Folge auch zur Beeinträchtigung des Straßenbahn- und Busverkehrs, der über keinen eigenen Fahrweg verfügt.

Für Fuß- und Radverkehr ist die Querung der Brücke im gesamten Verlauf unübersichtlich und mit Gefahrensituationen verbunden. Im Einzelnen tragen dazu bei:

- die schlechte Einsicht am östlichen Brückenende (Grüne Tanne) in den aus der Karl-Liebknecht-Straße kommenden Verkehr,

- der Rückstau des motorisierten Verkehrs von der Kreuzung Am Eisenbahndamm / Am Anger,

 

- die gleichzeitige Beachtung von motorisiertem Verkehr und Straßenbahn, insbesondere im Bereich der aufgeweiteten Fahrbahn am westlichen Brückenende.

Dass die Brücke bis heute nicht als Unfallschwerpunkt auffällt, kann nach unserer Ansicht auf die eher niedrigen Geschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs und das überwiegend umsichtige Verhalten aller Verkehrsteilnehmer zurückgeführt werden. Daran sollte die künftige Verkehrsorganisation im Brückenbereich anknüpfen, um objektive Gefahrenpotentiale zu vermindern und das subjektive Sicherheitsempfinden von FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu verbessern.

 

 

Forderungen und Vorschläge für die künftige Verkehrsorganisation

Wir gehen davon aus, dass es dauerhaft vielfältige Wegebeziehungen gibt, die zu Fahrbahnquerungen des Fuß- und Radverkehrs im gesamten Brückenbereich führen. Wir möchten die Sicherheit solcher Querungen verbessern und die Durchlassfähigkeit für den motorisierten Verkehr möglichst wenig beeinflussen. Dazu halten wir eine gesicherte Querungsmöglichkeit am östlichen Brückenende (Grüne Tanne) für notwendig und möchten diese ergänzen durch Maßnahmen, die die Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Im Einzelnen setzen wir uns vorrangig für die folgenden Maßnahmen ein:

1) die Einrichtung einer Ampel für die Fahrbahnquerung von Fuß- und Radverkehr an der Kreuzung Wenigenjenaer Ufer / Camsdorfer Ufer,

2) die Förderung der Aufmerksamkeit durch Markierungen der Fahrbahn im Brückenbereich zwischen den Kreuzungen Camsdorfer Ufer / Wenigenjenaer Ufer und Am Eisenbahndamm / Am Anger (Rot-Färbung oder Schachbrettmuster)

3) die Einrichtung einer Tempo-20-Zone auf der Camsdorfer Brücke zwischen den Kreuzungen Camsdorfer Ufer / Wenigenjenaer Ufer und Am Eisenbahndamm / Am Anger.


 

Als mögliche Ergänzung zu diesen Maßnahmen befürworten wir:

4) die Einrichtung einer Querungsinsel am westlichen Brückenende zu Beginn der Linksabbiege-Spur,

 

5) ein Linksabbiege-Verbot von der Straße Am Anger in Richtung Camsdorfer Brücke. Diese Maßnahme wäre geeignet, um den bisher über die Camsdorfer Brücke und die Karl-Liebknecht-Straße verlaufenden Verkehr stärker als bisher auf den Jenzigweg zu lenken. Zugleich würde die frei werdende Fahrspur entlang der Straßenführung Am Anger / Am Eisenbahndamm die Verkehrsführung in dieser Richtung vereinfachen.

Am 18.06. Radtour zu „Mobil ohne Auto“ Jena

Am 18. Juni organisieren wir eine Radtour zu „Mobil ohne Auto“ Jena – Thalbürgel – Jena. Auch hier freuen wir uns sehr über Unterstützung bei Organisation und Durchführung. Interessenten mögen sich bitte melden unter bund.jena@bund.net.

Am 30.04. Tagesausflug zum Naturschutzgebiet Hohe Schrecke

 

Die Hohe Schrecke ist das gegenwärtig größte Naturschutzprojekt in Thüringen. Die weitgehend bewaldete Erhebung liegt an der Grenze zu Sachsen-Anhalt zwischen dem Thüringer Becken und dem Unstruttal. Nach langen Jahren militärischer Nutzung kann ein Großteil des Gebiets jetzt unter Regie der BUND-Naturstiftung David unter Schutz gestellt werden (region.hoheschrecke.de).

 

Wir laden für Sonntag, den 30. April, zu einem Tagesausflug mit einem Reisebus zur Hohen Schrecke ein. Wir wollen ein Stück in den Wald mit seinem frischen Grün hineinwandern und werden dabei von einer Naturführerin begleitet. Am Nachmittag kehren wir im Gasthaus „Zum fröhlichen Wanderer“ in Garnbach bei Wiehe ein. Der Ausflug wird familienfreundlich gestaltet und ist sicherlich auch eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen untereinander.

 

Zur besseren Planung freuen wir uns über baldige Anmeldungen per Email an stefan.jakobs.jena@gmx.de. Für die Busfahrt bitten wir um einen Teilnehmerbeitrag von 10 EUR pro Erwachsenen. Abfahrt ist um 9 Uhr vom Parkplatz Seidelstraße.

 

 

 

„Die Erde braucht Freunde“ – auch in Jena – Der BUND informiert und wirbt für sich und seine Projekte vom 13. bis 17. März 2017 in der Jenaer Innenstadt

Vom Montag, den 13. März, bis einschließlich Freitag, den 17. März, wird ein Team des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in der Jenaer Innenstadt mit den Bürgern das Gespräch über umweltpolitische Themen der Region suchen und über den gemeinnützigen Verein und seine Projekte informieren. 

 Stefan Jakobs, Vorsitzender des Kreisverbandes Jena: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern die Chance geben, die Arbeit des BUND in der Region kennen zu lernen. Dazu gehört neben Aufklärungsarbeit zum Thema regionale Lebensmittelproduktion auch der Einsatz für den Erhalt des gesetzlich geschützten Biotops ‚Camsdorfer Brücke‘, regelmäßige Exkursionen in bedeutsame Naturräume und unsere alljährliche Familienradtour.“

Besonders freut sich der BUND Jena über Menschen – ganz gleich ob jung oder alt – die sich ehrenamtlich engagieren wollen und natürlich über neue Mitglieder, welche unsere umweltpolitische und gemeinnützige Arbeit mit ihrer Stimme und einem frei zu wählenden finanziellen Beitrag unterstützen. „Der BUND ist ein Mitgliederverband“, so Jakobs. „Je stärker unsere Gemeinschaft ist, desto mehr erreichen wir natürlich für Umwelt und Natur. Das Team vor Ort ist direkt vom BUND und informiert Sie gerne über die bestehenden Möglichkeiten zur Mithilfe. Wir freuen uns auf Sie!Alle Bürger, die in dieser Woche nicht direkt mit dem Team des BUND ins Gespräch kommen können, haben jederzeit die Möglichkeit, schnell und unkompliziert Kontakt über die Landesgeschäftsstelle in Erfurt aufzunehmen.

Unsere Kontaktdaten:

BUND Landesgeschäftsstelle

Trommsdorffstraße 5

99084 Erfurt

Fon: 0361 - 555 03 10

Fax: 0361 - 555 03 19

bund.thueringen@bund.net

www.bund-thueringen.de

Einladung zur BUND-Familienradtour Himmelfahrt 25.05.-27.05.2017

Mit Familie und Fahrrad in die Natur

Auch dieses Jahr lädt der BUND Jena zur Familienradtour am Himmelfahrtswochenende 2017 ein . Wie in den vergangenen Jahren gibt es wieder eine 3-tägige Tour mit einem Übernachtungsquartier und An- und Rückfahrt per Fahrradbus. Und wie im Vorjahr steuern wir wieder den Thüringer Wald an. Dabei bringt uns der Fahrradbus zum Start auf die Barigauer Höhe. Von dort fahren wir über Ilmenau ins Schullandheim Geraberg. Nach einem Wander- bzw. Ruhetag geht es von dort auf dem Geraradweg flussabwärts bis zum Schloss Mohlsdorf bei Erfurt. Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad sind wieder so gewählt, dass Kinder ab ca. 7 Jahren aus eigener Kraft das Tagesziel erreichen können. Bis auf kurze Abschnitte fahren wir auf autofreien und gut ausgebauten Wegen.

Start ist am Donnerstag, dem 25. Mai um 9 Uhr vom Parkplatz Seidelstraße. Am Sonnabend, dem 27. Mai, treffen wir dort gegen 18 Uhr wieder ein. Die Kosten für Busfahrten, Übernachtung und Halbpension betragen 100 EUR für Erwachsene, 50 EUR für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren und 30 EUR für Kinder bis 2 Jahre. Auf Antrag übernimmt der BUND Jena einen Teil der Kosten, um die Teilnahme zu ermöglichen (auch für Nicht-Mitglieder).

Es können insgesamt 45 Personen mitfahren. Frühzeitige Anmeldung per Email an stefan.jakobs.jena@gmx.de sichert die besten Plätze!

 

Neuwahl des Vorstands

(v.l.n.r. Bastian Stein, Stefan Jakobs, Guido Stelzle, Edeltraud Kotzanek)

Auf der Jahresversammlung des BUND Kreisverbands am 24.11.2016 wurde nach mehreren Jahren wieder eine Vorstandswahl durchgeführt. Gewählt wurden Guido Stelzle, Bastian Stein, die künftige Schatzmeisterin Edeltraud Kotzanek und Stefan Jakobs, der den Vorsitz des Kreisverbands übernimmt. Für ihre langjährige Arbeit als Vorsitzender und als Schatzmeisterin danken wir herzlich Guido Stelzle und Edeltraud Kotzanek. Die Mitglieder des neu gewählten Vorstands möchten wir kurz vorstellen:

Stefan Jakobs ist Diplom-Physiker und leitet ein Jenaer Optikunternehmen, das er 1998 mitgegründet hat. Für den BUND in Jena organisiert er seit einigen Jahren Radtouren. Seine beiden Kinder sind seit den ersten Lebensjahren dabei und sorgen dafür, dass alles familienfreundlich geplant wird. Weitere Themen von Stefan sind die Förderung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel in Stadt und Land und die Information über die regionale und umweltverträgliche Erzeugung von Lebensmitteln.

Bastian Stein ist beruflich als Umweltmanagementbeauftragter tätig. Im BUND möchte er sich für eine nachhaltige und effiziente Abfallverwertung in Jena einsetzen. Auch das Feld der Emissionen von Lärm oder Staub wird er wachsam verfolgen. Bastian lebt mit seiner Freundin und seinem Sohn in Jena-West.

Guido Stelzle ist verheiratet und hat 4 Kinder. Dipl.-Ing. (FH) Physikalische Technik, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), von 1998 bis 2013 Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH (Vertrieb & Erzeugung), 2013-2015 e2m Energy2market GmbH, Leipzig, seit 2015 selbständig als Inhaber „Ingenieurbüro für energiewirtschaftliche Optimerung“ in Jena-Ost mit Schwerpunkt kaufmännische Optimierung dezentraler Stromerzeugungsanlagen.

Edeltraud Kotzanek ist Diplomökonomin und arbeitet als Buchhalterin und Büroassistentin bei einer politischen Stiftung. Über den Protest gegen den Tiefbahnhof in Stuttgart (S21) kam sie 2010 zum BUND. Seit 2015 in Jena, interessieren sie folgende Themen: Autofreie/autoarme Innenstadt, Tierschutz und gesunde Ernährung.


Presseartikel OTZ (klicken)

Sendung in JenaTV (klicken)

 

 



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